Über den Autor
Matthias Joos
Matthias Joos, 1964 in Deutschland geboren, lebt seit über zwanzig Jahren in der Zentralschweiz. Nach dem Studium der Mathematik und einer langjährigen Tätigkeit in der Wirtschaft führt er seit zehn Jahren eine psychologische Praxis in Küssnacht am Rigi (www.matthiasjoos.ch).
In seiner Arbeit verbindet er klassische und transpersonale Psychologie und gibt so auch prägenden Schicksalsmomenten einen Ort. Das autobiografische Schreiben ist für ihn Ausdruck und Sinngebung zugleich – eine Möglichkeit, gelebte Erfahrungen in poetische Form zu bringen. Seine Bücher erkunden Themen wie Verlust, Erinnerung, Wandlung und spirituelle Suche – stets auf der Schwelle zwischen gelebtem Leben und innerer Landschaft.
Best Author Awards 2012
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World's #1 Best-selling Book
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NYT Best-selling Author 2014
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Best Author Awards 2018
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2005
Mein erstes Buch
Mein erstes Buch wurde nie veröffentlicht. Absturz ins Leben entstand vor 23 Jahren – nach einem Unfall, in dem ich für einen Moment in eine Welt trat, die sich jeder Sprache entzog. Ich fand keine Worte für das, was ich dort erlebt hatte. Doch im Versuch, das Unbeschreibbare überhaupt zu umkreisen, begann etwas in mir zu wachsen: die Lust am Schreiben.
Ich schrieb, weil ich nicht sprechen konnte. Lange nur für mich – in Aphorismen, kurzen Texten und kleinen Geschichten. In Fragmenten und Bruchstücken, die mir halfen, nach dem Sturz wieder Boden zu finden.
Mit den heute veröffentlichten Büchern haben viele dieser Fragmente eine Heimat gefunden. Aus den Bruchstücken ist ein Mosaik geworden. Und wenn ich darauf blicke, spüre ich etwas Unerwartetes: eine stille Form von Genährtsein, die zugleich befreit.
2025
Im Handel erschienen
2025 – Wieder ein Unfall. Wieder stillgelegt im Aussen – wie so oft. Und doch, auf merkwürdige Weise, befreit vom Schutz des Machens. In dieser Stille fanden sich erneut Worte aus dem Inneren, als würden sie von irgendwoher kommen.
Diesmal aber riefen sie auch die älteren Worte wach – jene, die seit Jahren in Notizzetteln und losen Blättern schlummerten. Sie begannen sich zu verbinden, zu einem Bild, zu einer Sprache, die mich selber überraschte.
Istanbul hat kräftig mitgeholfen: In seinen tausend Stimmen fand ich meine eigene – zu mir, zu anderen, und vielleicht auch zu dem Unnennbaren, das hinter allem steht.
