Erzählende Reflexion
DER DIABOLO
Dieses Buch erzählt von Situationen, in denen das Leben ins Trudeln gerät. Nicht spektakulär, sondern leise. Dort, wo Gewissheiten brüchig werden, Erklärungen nicht mehr tragen und dennoch Verantwortung gefragt ist.
In Geschichten aus der therapeutischen Praxis nähert sich der Autor jenen Übergängen, an denen Menschen zwischen Bindung und Freiheit, zwischen Trauma und Würde, zwischen Bewegung und Stillstand stehen.
Nicht alles, was sich dabei zeigt, will gelöst werden.
Manches will gehalten werden – ohne festgehalten zu werden.
Als Orientierung dient der Diabolo:
ein einfaches Spielzeug, das nur in Bewegung stabil bleibt.
Nicht als Methode. Nicht als Wegweiser.
Sondern als Orientierung in einem Spannungsfeld, das sich nicht aufzulösen lässt, und für eine Mitte, die sich nicht herstellen lässt.
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die keine schnellen Antworten suchen, sondern bereit sind, beim Unfertigen zu bleiben.
An Menschen, die ahnen, dass Würde nicht immer im Heilen liegt und Halt sich manchmal gerade dort zeigt, wo nichts mehr versprochen wird.







